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Frankfurter
Schaufel |

Holsteiner
Schaufel |
Die Oischerr-Schibb |
Das
Hauptarbeitswerkzeug des Scherrermeisters ist die "Oischerrschipp".
Erhältlich ist diese im Werkzeugfachhandel und in jedem gut sortierten
Baumarkt unter den offiziellen Namen "Frankfurter" oder
"Holsteiner" Schaufel. Der werkseitig mitgelieferte "Schibbestiel"
ist meistens für die Arbeit des Scherrermeisters zu kurz, weshalb es
vorkommen kann, dass zusätzlich noch eine Dachlatte oder ähnliches an diesen
angeschraubt ist. Doch Vorsicht, die Latten brechen leicht ab, insbesondere
wenn man vom Feuer gerollte Buchenholz-Meter-Stücke mittels der "Schipp"
wieder aufs Feuer befördern möchte. |

Eschdler Oischerr-Schibbe |
Die Eschdler
Oischerr-Schibb |
Die beiden links
gezeigten Ausführungen sind in diesen Formen nicht im Handel erhältlich
und werden eigens für die Arbeit des Scherrermeisters in speziellen
Esthaler Fachwerkstätten gefertigt. Gut zu erkennen sind hierbei die im
Vergleich zu den herkömmlichen Schaufeln um einiges längeren "Schibbestiele".
Diese "Oischerrschibbe" sind natürlich etwas schwerer als die
herkömmlichen, was sich speziell bei kleineren Scherrermeistern als
Nachteil herausstellen kann. |
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Die Jeversche
Oischerr-Schibb |
Diese Schibb entstand
unter fachgerechter Oischerr-Anleitung und erfüllte die hohen Anforderungen
des Scherrermeisters voll und ganz. |
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Der Gliewoi-Hawwe |
Der
"Gliehwoi-Hawwe" ist ein Topf zum Erwärmen des Glühweines.
Hierzu wird dieser auf ein Stück Doppel-T-Träger oder H-Träger
gestellt, um den dann heiße Glut gelegt wird. So kann man ganz ohne
elektrische Energie oder Gas den Glühwein erwärmen.
Zum Wohl. |
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Der Gliewoi-Schebbleffel |
| Um den Glühwein gut
vom "Gliehwoi-Hawwe" ins Glas oder in den Becher oder in die
Tasse zu bekommen, benutzt man den sogenannten "Gliehwoi-Schebbleffel".
Alternativ kann man auch einen normalen "Subbeleffel" nehmen.
Zur Not tuts auch ein "Sooseleffel", aber bis man hier das Glas
gefüllt hat, ist der Glühwein kalt. |
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Das Schobbeglas |
Das
Pfälzer Schobbeglas fasst 0,5 l, also genau en
Schobbe, und ist unverzichtbar beim "Oischerre". Man trinkt
daraus Wein, Weinschorle, Glühwein und vieles mehr. Bier trinkt man
allerdings während dem "Oischerre" meistens "aus de Flasch".
Aus Gründen, welche wir hier nicht näher erläutern wollen, haben wir
die Abbildung eines sauberen "Schobbeglases" gewählt. |
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Die Oischerr-Handschuhe |
| Unverzichtbar für
den Scherrermeister sind die "Oischerr-Handschuhe". Weil die
Alufolie nach dem Ausscherren logischerweise sehr heiß ist, sind diese
(oder ähnliche) Handschuhe erforderlich. Die links gezeigte Ausführung
ist neu, deswegen sehen diese auch so aus. Dies ändert sich jedoch schon
kurze Zeit nach dem ersten Gebrauch (siehe unten). |
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Die Oischerr-Handschuhe |
Dieses Paar "Oi-scherr-hon-dschuh"
war schon des öfteren in Gebrauch, wie deutlich zu erkennen ist.
Da viele Handschuhe in China
hergestellt werden, nennt man sie auch
"Oi-scherr-hon-dschu". |
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Buchenholz |
Ohne
Holz ist ein Oigscherrdes nicht durchführbar. Da dieses meist an einem anderen Tag gemacht,
und nach getaner Arbeit auch gleich oigscherrt wird, ist schon mancher Holzmacher
dort später nach Hause gekommen als beim eigentlichen Oigscherrde. Die
Holzmenge, die man benötigt, hängt ab von der Dauer und der Größe des
Oigscherrde. Die Feuerwehr z.B. benötigt für 2 Feuer in der Hasseldell
ca. 16 Ster. |
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Holzmach-Werkzeug |
Motorsägen,
Äxte, Spaltaxt und Keile, alles das ist für das Holzmachen
unverzichtbar.Links die Ausrüstung der Kettensäge-Gruppe der
Freiwilligen Feuerwehr Esthal. |
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Stimmung im Wald |
Saßen
die "alten Oischerrer" früher in geselliger Runde ums Feuer und
sangen Lieder wie z.B. "Wie scheint der Mond so hell auf
dieser Welt", "Kein schöner Land in dieser Zeit" und
vieles mehr, so nutzt der "moderne Oischerrer" eben auch die
moderne Technik um für die nötige Stimmung zu sorgen, wie das linke
Bild zeigt. Dieses ist allerdings nicht bei jedem Oigscherrde der Fall. |
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